Rolle internationaler Klimaschutzprojekte unter dem totalrevidierten CO2-Gesetz

« All Events

14 March @ 05:00 pm - 07:00 pm

Mit der Publikation der Botschaft zum totalrevidierten CO2-Gesetz durch den Bundesrat im Dezember letzten Jahres ist die Diskussion um die Ausgestaltung der Instrumente lanciert, mit denen die Schweiz ihre Klimaziele erreichen und ihren internationalen Verpflichtungen nachkommen will.


In der parlamentarischen Debatte nimmt die Frage, zu welchem Anteil die Schweiz ihre Verpflichtungen mit Massnahmen im Ausland erreichen möchte, eine wichtige Rolle ein. So werden die Anrechnung ausländischer Emissionsreduktionszertifikate im Rahmen der verschiedenen Instrumente, die Frage der Flexibilität bei der Zielerreichung, und letztlich der maximale Anteil, mit dem die Schweiz ihre Verpflichtung im Ausland wahrnimmt im Rahmen der Beratungen voraussichtlich erneut thematisiert.


Doch wie weit sind die politischen Überlegungen in der Schweiz kompatibel mit der multilateral verhandelten Architektur des globalen Klimaabkommens? Die Pariser Übereinkunft bedeutet ein grundlegender Bruch mit den Prinzipien, die sich zuvor unter dem Kyoto-Abkommen etabliert haben. Neu werden alle Staaten in die Pflicht genommen, ihr Mögliches im Kampf gegen den Klimawandel beizutragen. Noch bevor die Regeln für den internationalen Handel von Klimazertifikaten definiert sind, zeichnet sich aber ab, dass die Staatengemeinschaft primär auf eigene, nationale Massnahmen abstützt, und dem internationalen Zertifikatehandel eine geringe Priorität zumisst.


Aus diesem Grund möchte die ZCMA an ihrer diesjährigen Generalversammlung in einem Workshop verschiedene Perspektiven der Schweizer Politik und jene der globalen Klimaverhandlungen einander gegenüberstellen. 


Dazu präsentieren die folgenden Experten ihre Perspektiven:


  • Axel Michaelowa (Perspectives):  Pariser Übereinkunft und Perspektiven für das Entstehen eines internationalen Emissionsreduktionshandels.
  • Bjarne Steffen (ETH): Wie können zusätzliche Emissionsreduktionen effizient ausgelöst werden?
  • Laurence Mortier (BAFU): Multilaterale und Bilaterale Prozesse zur Etablierung internationaler Kooperation für die Erreichung der CH Klimaziele.
  • Kurt Lanz (economiesuisse): Flexibilität für die Schweizer Wirtschaft zur Erreichung der Klimaziele.
  • Jürg Staudenmann (Alliance Sud): Massnahmen im Ausland: Unterstützung durch Klimafinanzierung versus Externalisierung der Schweizer Klimaverantwortung?


Download Präsentationen (nur mit Login ZCMA Mitglieder)


Der Workshop findet im Rahmen der Generalversammlung statt, welche um 15:30h im selben Gebäude in Raum E 24 stattfindet. Der Workshop beginn um 17h in Raum A36.



Kosten: CHF 50 / CHF 20 für EnAW/act/swisscleantech Mitglieder

Kostenlos für ZCMA Mitglieder und Studierende

Registration mit Formular am Ende der Ankündigung der Generalversammlung





Details
Date:
14 March 2018
Time:
05:00 pm - 07:00 pm
Venue
ETH Zürich, Haldeneggsteig 4, 8006 Zürich
Gebäude IFW
Raum A 36
Organizer
Zürich CMA events@zurich-cma.org